Regeln für den GBI-Coin

100. Der GBI-Coin symbolisiert Treue und Verbundenheit zum Verein und zu den Kameraden, die diesen Verein tatkräftig unterstützen. Er dient zur Auszeichnung engagierter Mitglieder und Ehrengäste ungeachtet ihres Dienstgrades.

200. Der GBI-Coin wird frühestens nach einem Jahr aktiver Mitgliedschaft an GBI-Mitglieder verliehen, wenn der Auszuzeichnende regelmäßig an GBI-Veranstaltungen teilgenommen hat. An Gäste anderer militärsexueller Organisationen soll er frühestens nach deren dritten Gastbesuch verliehen werden.

300. Über die Verleihung eines Coins entscheidet die Gemeinschaft der Cointräger mit einfacher Mehrheit. Alle Cointräger werden stets über Neuverleihungen informiert. Zur Identifizierung ist auf jedem Coin eine laufende Nummer eingraviert. Jeder Cointräger erhält eine Liste, aus der hervorgeht, welcher Coin wem verliehen wurde.

400. Der GBI-Coin ist auf allen GBI-Veranstaltungen und auf allen Veranstaltungen verbündeter militärsexueller Organisationen, zu denen GBI-gehörige Cointräger präsent sind, stets am Mann zu tragen. „Am Mann tragen“ bedeutet z.B. in einer Hosen- oder Jackentasche eines getragenen Kleidungsstücks, in der Geldbörse, die man bei sich trägt, unter der Stiefelsohle, in der Unterhose, mit Klebeband auf die Haut geklebt, oder ähnliches. „Am Mann tragen“ bedeutet nicht in einem Gepäckstück (z.B. Rucksack), das man mit sich führt.

500. An jedem Tag einer Veranstaltung der GBI oder verbündeter militärsexueller Organisationen, zu denen GBI-gehörige Cointräger präsent sind, darf genau ein Coincheck mit dem laut gerufenen Wort „Coincheck!“ ausgerufen werden. Hierzu hat jeder Cointräger das Recht.

600. Wird ein Coincheck ausgerufen, so haben alle anwesenden Cointräger (inkl. des Ausrufenden) ihren Coin hervorzuholen und dem Ausrufenden zu zeigen. Der Coin muss zum Zeitpunkt des Ausrufs bereits am Mann getragen sein. Ein Suchen oder Holen des Coins aus Stuben, Zelten, Gepäckstücken, abgelegter Kleidung usw. ist nicht zulässig.

700. Kann ein Cointräger seinen Coin nicht präsentieren, so entscheidet der Ausrufende über eine Strafung, von der alle anwesenden Cointräger profitieren, z.B. eine Runde Getränke oder Dienste für die Gruppe. Diese Bestrafung darf den zu Bestrafenden nicht im Rahmen seiner sexuellen bzw. SM-Tabus einschränken.

800. Können alle anwesenden Cointräger ihren Coin präsentieren, so entscheiden die zum Coincheck Aufgeforderten über eine Bestrafung für den Ausrufenden. Diese Strafe soll im Umfang etwa dreimal so groß sein wie die für einen Cointräger, der seinen Coin nicht vorweisen kann. Sie darf den zu Bestrafenden nicht im Rahmen seiner sexuellen bzw. SM-Tabus einschränken.

901.

  1. Erklärt ein Cointräger, dass er seinen Coin unwiederbringlich verloren hat (dies ist automatisch der Fall, wenn er ihn über ein Jahr lang auf keinem Coincheck vorweisen kann), oder
  2. wird sein Coin von jemand anderem gefunden, oder
  3. weist er seinen Coin in mutwillig zerstörtem Zustande vor,
so muss dieser Cointräger sich persönlich bei allen anderen Cointrägern entschuldigen. Jeder Cointräger entscheidet für eine ihm angemessen erscheinende Bestrafung. Erst wenn alle Cointräger erklären, dass die Bestrafungen ausgeführt sind, kann ein neuer Coin bzw. der alte Coin ausgehändigt werden.

902. Im Zeitraum zwischen der Verlusterklärung bzw. der Auffindung eines herrenlosen Coins und der Wiederaushändigung des Coins darf der Cointräger nicht an Coinchecks teilnehmen sowie von den Bestrafungen profitieren. Er darf jedoch über Neuzugänge mit abstimmen.

903. Im Falle des Verlustes oder der mutwilligen Zerstörung sind 20 Euro in die Vereinskasse der GBI zu zahlen.